Als Kollegin schicke ich komplexe Fälle nach Weißenfels, weil Dr. Strößner da weiterdenkt, wo andere aufhören. Das ist selten geworden. Und es fällt jedem Patienten auf, der dort gewesen ist.
Zahnarzt für Angstpatienten – aus Leipzig
„Für viele Leipziger mit ausgeprägter Zahnbehandlungsangst ist es eine Erleichterung zu wissen, dass es in Pendeldistanz eine Praxis gibt, die komplexe Sanierungen in Vollnarkose anbietet. Unser Zahnkompetenzzentrum..."
Verstehen, bevor wir handeln.
DVT, intraorale Scans, strukturierte Befundung. Der erste Termin ist keine Behandlung — er ist ein Gespräch mit Daten.

Digital geplant, rückwärts gedacht.
Vom finalen Zahnersatz zurück zur OP. Was am Ende stehen soll, bestimmt den ersten Schritt — nicht umgekehrt.

Minimalinvasiv, navigiert.
Koordiniert durch ein Team unter einem Dach. Chirurgie, Prothetik, Labor — kein Weitergeben, kein Übersetzungsverlust.

— Interaktiv erleben
Hier dürfen Sie durchatmen
Kein Bohrer, keine Instrumente — nur Ruhe. Bewegen Sie die Lichter sanft mit Ihrer Maus. Genau so behutsam arbeiten wir.
Bewegen Sie sanft die MausUnsere Spezialgebiete — Angstpatienten Leipzig & mehr.
Sprechen Sie mit uns darüber, was Sie an den bisherigen Zahnarztbesuchen so belastet hat. Wir richten den Ablauf darauf aus – ohne Druck, ohne überflüssige Geräusche, ohne Überraschungen. Sie haben die Kontrolle.
Ein Weg, der sich lohnt
Wenn der Zahnarztbesuch zur inneren Hürde wird – ein ruhiger Ort vor den Toren Leipzigs
Es gibt Termine, die man monatelang vor sich herschiebt. Der Zettel mit der Telefonnummer liegt griffbereit, doch der Anruf bleibt aus. Man redet sich ein, es sei gerade ungünstig, der Schmerz lasse schon nach, nächste Woche passe es besser. Wer das kennt, weiß: Hinter dem Aufschieben steckt selten Bequemlichkeit, sondern meist ein sehr reales, beklemmendes Gefühl. Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben Sie wahrscheinlich genau solche Erfahrungen gemacht – und allein das ist ein leiser, mutiger Anfang.
Wir möchten Ihnen deshalb gleich zu Beginn etwas mitgeben: Angst vor der Zahnbehandlung ist weder selten noch ein Makel. Sehr viele Menschen tragen sie mit sich, in Leipzig wie überall. Manche spüren nur ein leichtes Ziehen im Magen, andere geraten schon beim Gedanken an den Wartezimmerduft in echte Not. Beides ist verständlich, beides darf sein. Bei uns müssen Sie sich für nichts rechtfertigen – nicht für Ihre Angst und nicht für die Zeit, die seit Ihrem letzten Besuch vergangen ist.
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner liegt nicht im Leipziger Stadttrubel, sondern in Weißenfels – etwa 35 bis 45 Minuten südwestlich der Stadt. Auf den ersten Blick mag das wie ein Umweg wirken. Für viele ängstliche Menschen aus dem Leipziger Raum ist es aber genau der Punkt, der den Unterschied macht: ein Ort etwas abseits der Großstadt, ohne Parkplatzsuche im Gewühl, ohne hektische Innenstadtatmosphäre, mit Zeit und Ruhe. Diese Seite erklärt, warum sich der kurze Weg gerade dann lohnt, wenn die Behandlung selbst schon Überwindung kostet – und auf welche behutsamen Wege Sie sich bei uns einlassen können.
Warum gerade Ruhe zählt, wenn man Angst hat
Angst und Hektik verstärken sich gegenseitig. Wer ohnehin angespannt ist, dem schlagen dichter Verkehr, ein überfülltes Wartezimmer oder die nervöse Suche nach einem Parkplatz zusätzlich auf den Magen. Genau hier setzt unser Verständnis von angstgerechter Behandlung an: Sie beginnt nicht erst auf dem Behandlungsstuhl, sondern schon mit der Atmosphäre, in der Sie ankommen. Ein gelassener Empfang, ein ruhiger Takt, das Gefühl, nicht durch einen vollen Terminkalender geschoben zu werden – all das nimmt Spannung, noch bevor das erste Wort über Ihre Zähne fällt.
Auf den folgenden Abschnitten möchten wir Ihnen ehrlich und ohne Beschönigung zeigen, was Sie bei uns erwartet: woher Zahnarztangst kommen kann, wie wir mit ihr umgehen, welche Behandlungswege es gibt – von der örtlichen Betäubung über den Dämmerschlaf bis zur Behandlung in Vollnarkose – und wie der erste, ganz unverbindliche Kontakt abläuft. Sie sollen am Ende selbst entscheiden können, ob dieser Weg für Sie der richtige ist. Ohne Druck, in Ihrem eigenen Tempo.
Angst verstehen
Was hinter der Zahnarztangst steckt – und warum sie kein Grund zur Scham ist
Angst ist klüger, als man ihr oft zutraut. Sie ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein uralter Schutzmechanismus, der uns vor Gefahr bewahren soll. Wenn der Körper eine Situation als bedrohlich einstuft, schaltet er in Sekunden auf Alarm: Das Herz schlägt schneller, die Muskeln spannen sich, der Atem wird flacher, die Aufmerksamkeit verengt sich. Diese Reaktion läuft weitgehend automatisch ab – Sie steuern sie nicht bewusst, und genau das macht sie für viele so schwer beherrschbar. Zu wissen, dass dies normale körperliche Vorgänge sind und kein persönliches Versagen, kann bereits ein erster Schritt der Entlastung sein.
Der Mund ist dabei ein besonders empfindlicher Bereich. Er gehört zu den intimsten Zonen unseres Körpers – hier sprechen, schmecken und atmen wir, hier fühlen wir uns schnell ausgeliefert. Auf dem Behandlungsstuhl die Kontrolle abzugeben, den Kopf zurückzulehnen, den Mund offen zu halten und nicht eingreifen zu können: Für viele Menschen ist es genau dieses Gefühl der Hilflosigkeit, das die Angst nährt – oft stärker noch als die Sorge vor möglichem Schmerz.
Wie Angst entsteht und sich festsetzt
Die Wurzeln sind so verschieden wie die Menschen selbst. Selten gibt es nur eine einzige Ursache; meistens kommt mehreres zusammen. Häufig spielen diese Auslöser eine Rolle:
- Eine unangenehme oder schmerzhafte Behandlung früher, die sich tief eingeprägt hat
- Das beklemmende Gefühl, im Behandlungsstuhl ausgeliefert zu sein und nichts tun zu können
- Bestimmte Geräusche, der Geruch der Praxis oder ein Geschmack, die alte Erinnerungen wachrufen
- Furcht vor der Spritze, vor dem Geräusch des Bohrers oder vor Schmerzen
- Ein ausgeprägter Würgereiz und die Sorge, keine Luft oder keinen Schluck mehr zu bekommen
- Scham über den Zustand der Zähne und die Angst, dafür verurteilt zu werden
- Schilderungen von Familie, Freunden oder aus den Medien, die sich festgesetzt haben
Bei manchen Menschen ist die Angst so stark, dass Fachleute von einer Zahnbehandlungsphobie (Dentalphobie) sprechen. Dann werden Termine über Jahre konsequent gemieden – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die Vorstellung schlicht unerträglich erscheint. Daraus entsteht oft ein belastender Kreislauf: Das Vermeiden bringt kurzfristig Erleichterung, lässt die Angst auf lange Sicht aber wachsen, während im Hintergrund die Sorge um die Zähne zunimmt. Vielen ist dieser Mechanismus bewusst, und dennoch kommen sie allein nicht heraus. Das ist menschlich – und es ist gut zu wissen, dass es behutsame Wege gibt, diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Was in solchen Momenten hilft, ist nicht der Appell, sich zusammenzureißen. Was hilft, ist das Gefühl, die Kontrolle behalten zu dürfen: jederzeit eine Pause machen, das Tempo bestimmen, Fragen stellen, Nein sagen zu können. Wenn die Angst spürt, dass es einen Ausweg gibt und nichts gegen Ihren Willen geschieht, verliert sie oft schon einen Teil ihrer Macht. Genau dieses Gefühl von Sicherheit und Selbstbestimmung möchten wir Ihnen zurückgeben.
Unser Umgang mit Ihnen
Zuhören zuerst – wie wir Ihre Angst ernst nehmen und Vertrauen wachsen lassen
Bei uns steht am Anfang kein Bohrer, sondern ein Gespräch. Bevor wir über Ihre Zähne reden, möchten wir Sie verstehen: Was bereitet Ihnen Sorge? Welche Erfahrungen liegen hinter Ihnen? Was würde Ihnen helfen, sich ein Stück sicherer zu fühlen? Dieses Zuhören ist für uns kein Pflichtprogramm vor der eigentlichen Behandlung – es ist die Grundlage von allem, was danach kommt. Denn wer sich verstanden fühlt, kann eher loslassen.
Worauf Sie sich bei uns verlassen dürfen
Vertrauen lässt sich nicht erzwingen und nicht beschleunigen – es wächst. Damit es wachsen kann, achten wir auf die Dinge, die für ängstliche Menschen oft den entscheidenden Unterschied machen:
- Wir nehmen uns Zeit und drängen Sie zu nichts. Jeder Schritt geschieht in Ihrem Tempo.
- Wir sprechen in ruhiger, klarer Sprache und erklären, was wir tun – Sie wissen jederzeit, was als Nächstes kommt.
- Wir vereinbaren ein Stopp-Signal. Heben Sie die Hand, halten wir an und machen eine Pause.
- Wir verzichten auf jede Form von Vorwurf. Es spielt keine Rolle, wie lange Ihr letzter Besuch zurückliegt.
- Wir besprechen jeden Behandlungsschritt vorab – Überraschungen gehören nicht in eine angstgerechte Behandlung.
- Sie entscheiden mit. Sie sind nicht Objekt einer Behandlung, sondern Partnerin oder Partner auf dem Weg dorthin.
Viele, die zum ersten Mal zu uns kommen, haben über Jahre keinen Zahnarzt mehr von innen gesehen. Häufig schwingt dabei Scham mit – über vermeintlich vernachlässigte Zähne, über die lange Pause, über die Angst selbst. Wir möchten, dass dieses Gefühl bei uns möglichst schnell nachlässt. Niemand wird bei uns bewertet. Dass Sie sich überhaupt mit dem Thema befassen, ist ein großer Schritt, und genau so behandeln wir ihn.
Unser Ziel ist nicht, Sie zu etwas zu überreden. Unser Ziel ist, gemeinsam einen Weg zu finden, mit dem Sie sich wohlfühlen – einen, der zu Ihrer Situation, Ihren Sorgen und Ihren Wünschen passt. Für manche ist das eine ruhige Behandlung im Wachzustand mit zuverlässiger örtlicher Betäubung. Für andere ein Dämmerschlaf, von dem sie kaum etwas mitbekommen. Und für wieder andere eine Behandlung in Vollnarkose. Was für Sie das Richtige ist, entscheiden wir nie über Ihren Kopf hinweg.
Dass die Praxis etwas außerhalb der Großstadt liegt, kommt diesem Anliegen entgegen. Hier lässt sich Zeit großzügiger einplanen, die Atmosphäre ist ruhiger, und Sie spüren weniger den Takt eines durchgetakteten Innenstadtbetriebs. Für Menschen aus Leipzig, die ohnehin schon mit Anspannung anreisen, kann gerade diese Gelassenheit ein wertvoller Teil der Behandlung sein.
Ihre Wege
Behandlungsoptionen für Angstpatienten – behutsam abgestuft, individuell gewählt
Es gibt nicht den einen richtigen Weg für alle, sondern mehrere, die wir je nach Ihrer Angst und dem Umfang der notwendigen Behandlung miteinander verbinden können. Wir gehen dabei abgestuft vor – so sanft wie möglich und nur so umfassend, wie es für Sie nötig ist. Sie müssen sich heute zu nichts entscheiden; wir besprechen die Möglichkeiten in Ruhe und wählen gemeinsam.
Kennenlernen und schonende Behandlung im Wachzustand
Für viele ist der wichtigste Schritt zunächst ein Gespräch ohne jede Behandlung. Schon das Vertrautwerden mit den Räumen, den Gesichtern und den Abläufen kann erstaunlich viel Anspannung lösen. Wenn Sie sich bereitfühlen, beginnen wir mit kleinen, gut überschaubaren Schritten. Eine sorgfältig und behutsam gesetzte örtliche Betäubung sorgt dafür, dass der behandelte Bereich zuverlässig schmerzunempfindlich wird, während Sie wach und ansprechbar bleiben.
Örtliche Betäubung – die Grundlage jeder schmerzarmen Behandlung
Die lokale Betäubung ist die Basis nahezu jeder zahnärztlichen Behandlung. Sie schaltet das Schmerzempfinden gezielt dort aus, wo gearbeitet wird, und lässt Sie dabei bei Bewusstsein. Für Menschen mit Spritzenangst gestalten wir diesen Moment besonders behutsam: Wir kündigen jeden Schritt an, arbeiten ruhig und geben Ihnen Zeit. Auch bei einer Behandlung im Dämmerschlaf ist eine gute örtliche Betäubung in der Regel ein wichtiger Baustein, damit Sie zuverlässig schmerzfrei bleiben.
Dämmerschlaf / Sedierung – tief entspannt und doch ansprechbar
Bei einer Sedierung – oft Dämmerschlaf genannt – erhalten Sie über die Vene beruhigende Medikamente, die Sie in einen Zustand tiefer Gelassenheit versetzen. Viele Menschen erleben die Behandlung dann wie aus weiter Entfernung oder erinnern sich hinterher kaum daran. Anders als bei der Vollnarkose atmen Sie selbstständig und bleiben grundsätzlich ansprechbar. Der Dämmerschlaf bietet sich besonders an, wenn die Angst groß ist, aber keine Vollnarkose nötig oder gewünscht ist, oder wenn umfangreichere Behandlungen anstehen. Während der gesamten Sedierung werden Sie kontinuierlich überwacht.
Vollnarkose – die Behandlung im Schlaf
Bei der Vollnarkose schlafen Sie tief und bekommen vom Eingriff selbst nichts mit. Sie kann der passende Weg sein bei sehr ausgeprägter Angst, bei sehr umfangreichen Behandlungen, bei starkem Würgereiz oder wenn mehrere Schritte möglichst in einer einzigen Sitzung erledigt werden sollen. Die Vollnarkose wird ausschließlich von qualifiziertem ärztlichem Anästhesie-Fachpersonal durchgeführt und engmaschig überwacht. Ob sie für Sie infrage kommt, hängt von Ihrer Gesundheit, dem geplanten Eingriff und einer sorgfältigen Voruntersuchung ab – das klären wir gewissenhaft im Vorfeld.
Hinweis: Lachgas gehört bewusst nicht zu unserem Angebot. Wir setzen auf die genannten, gut steuerbaren Verfahren, die wir individuell auf Sie und den Umfang Ihrer Behandlung abstimmen. Welcher Weg der passende ist, lässt sich nicht pauschal sagen – er hängt von der Stärke Ihrer Angst, vom Behandlungsumfang, von Ihrer Gesundheit und nicht zuletzt von Ihrem persönlichen Empfinden ab. Wir erläutern Ihnen die Vor- und Nachteile jeder Option offen und entscheiden gemeinsam mit Ihnen.
Der erste Schritt
Angstfreier Erstkontakt und entspannte Anreise aus Leipzig
Oft ist der erste Schritt der schwerste – die bloße Entscheidung, überhaupt Kontakt aufzunehmen. Damit er leichter fällt, möchten wir Ihnen genau zeigen, was Sie erwartet. Denn was vorhersehbar ist, verliert an Schrecken. Sie sollen wissen, worauf Sie sich einlassen, bevor Sie auch nur einen Fuß in die Praxis setzen. Beim ersten Kennenlerntermin wird grundsätzlich nicht behandelt, sofern Sie das nicht ausdrücklich wünschen.
- Kontakt in Ihrem Tempo: Sie rufen uns unter 03443 / 339 65 54 an oder melden sich schriftlich. Sie dürfen am Telefon ruhig sagen, dass Sie Angst haben – unser Team ist darauf eingestellt und nimmt Rücksicht.
- Die Anreise planen: Aus dem Leipziger Raum sind es rund 35 bis 45 Minuten nach Weißenfels. Sie kommen abseits des Innenstadtgewühls an, ohne Parkplatzstress – planen Sie ruhig etwas Puffer ein, damit Sie nicht gehetzt eintreffen.
- Ankommen ohne Eile: Beim ersten Termin geht es ums Kennenlernen. Sie schauen sich in Ruhe um, lernen die Menschen kennen, die Sie begleiten würden, und dürfen erst einmal in Ruhe ankommen.
- Das ruhige Gespräch: Wir hören zu. Sie erzählen, was Ihnen Sorge bereitet, welche Erfahrungen Sie gemacht haben und was Sie sich wünschen. Es gibt keine falschen Antworten und keine unwichtigen Fragen.
- Schonender Blick – nur wenn Sie möchten: Fühlen Sie sich bereit, werfen wir einen ersten, behutsamen Blick auf Ihre Zähne. Wenn nicht, ist auch das völlig in Ordnung. Nichts geschieht gegen Ihren Willen.
- Gemeinsame Wegplanung: Auf Grundlage des Gesprächs und – falls erfolgt – der ersten Befunde besprechen wir mögliche Schritte und welche Option (Wachbehandlung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose) zu Ihnen passen könnte.
- Sie entscheiden: Sie fahren nach Hause und überlegen in Ruhe. Niemand drängt Sie zu einer sofortigen Festlegung. Sie bestimmen, ob und wann es weitergeht.
Viele berichten, dass schon dieser erste, behandlungsfreie Termin eine spürbare Erleichterung war – weil sie gemerkt haben, dass ihnen wirklich jemand zuhört und sie zu nichts gedrängt werden. Sehen Sie diesen Kontakt als Ihre Gelegenheit, uns kennenzulernen und herauszufinden, ob die Chemie stimmt. Vertrauen ist die Basis von allem – und es darf in Ruhe wachsen.
Gestalten Sie den Erstkontakt ganz nach Ihren Bedürfnissen. Wenn es Ihnen hilft, eine vertraute Person mitzubringen, die Sie auf der Fahrt aus Leipzig begleitet und Ihnen zur Seite steht, ist das selbstverständlich willkommen. Wenn bestimmte Geräusche, Gerüche oder Situationen Ihnen besonders zusetzen, sagen Sie es uns – dann nehmen wir Rücksicht darauf. Und wenn Sie vorab Fragen klären möchten, bevor Sie sich auf den Weg machen, rufen Sie gern an. Sie müssen keine Erwartung erfüllen. Der einzige Maßstab ist, dass Sie sich so wohl wie möglich fühlen.
Sicherheit zuerst
Anästhesie, Überwachung und Sicherheit bei Dämmerschlaf und Vollnarkose
Wenn Sie über einen Dämmerschlaf oder eine Vollnarkose nachdenken, ist es nur natürlich, dass Fragen zur Sicherheit auftauchen. Das ist gut so – und wir beantworten sie gern und ausführlich. Bei allen Verfahren, die über die örtliche Betäubung hinausgehen, hat Sicherheit oberste Priorität. Niemand wird einfach „in den Schlaf gelegt“. Jeder Schritt folgt einem sorgfältig geplanten Ablauf, der vorab mit Ihnen besprochen wird.
Gründliche Vorbereitung
Vor jeder Sedierung oder Narkose steht ein ausführliches Vorgespräch. Dabei erfassen wir Ihre Krankengeschichte, bestehende Erkrankungen, Allergien und sämtliche Medikamente, die Sie einnehmen. Diese Angaben sind wichtig, damit das Verfahren individuell auf Sie abgestimmt werden kann. Bitte seien Sie dabei offen und vollständig – jede Information hilft, Ihre Behandlung so sicher wie möglich zu gestalten.
Qualifiziertes ärztliches Anästhesie-Personal
Eine Vollnarkose und eine tiefere Sedierung gehören in die Hände von Fachleuten, die sich ausschließlich darauf konzentrieren. Während sich das zahnärztliche Team um Ihre Zähne kümmert, wacht spezialisiertes ärztliches Anästhesie-Fachpersonal über Ihren Schlaf, Ihre Atmung und Ihren Kreislauf. So ist sichergestellt, dass jemand seine ungeteilte Aufmerksamkeit allein Ihrem Wohlergehen während des Eingriffs widmet.
Lückenlose Überwachung
Während der gesamten Behandlung werden Ihre wichtigsten Körperfunktionen kontinuierlich mit moderner Technik überwacht. Dazu gehören in der Regel:
- Sauerstoffsättigung des Blutes
- Herzfrequenz und Herzrhythmus
- Blutdruck
- Atmung
Diese Werte werden ohne Unterbrechung beobachtet, sodass auf Veränderungen jederzeit unmittelbar reagiert werden kann. Auch für unvorhergesehene Situationen ist vorgesorgt: Notfallausstattung und entsprechend geschultes Personal sind selbstverständlich vorhanden. Nach dem Eingriff bleiben Sie so lange in Beobachtung, bis Sie wieder wach und stabil sind und wir Sie guten Gewissens in die Obhut Ihrer Begleitperson übergeben können.
Wir möchten, dass Sie sich rundum aufgehoben fühlen. Wenn Sie weitere Fragen zur Sicherheit haben – stellen Sie sie ruhig. Kein Detail ist zu klein, um besprochen zu werden. Ihr Vertrauen entsteht aus dem Wissen, dass an alles gedacht ist und nichts dem Zufall überlassen bleibt.
Gut vorbereitet
Nüchternheit, Begleitung und eine umfassende Sanierung in einer Sitzung
Eine Behandlung im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose lässt sich gut vorbereiten – und je besser Sie vorbereitet sind, desto gelassener verläuft der Tag. Die folgenden Punkte gehen wir vor Ihrem Termin selbstverständlich noch einmal persönlich und individuell mit Ihnen durch. Diese Übersicht soll Ihnen helfen, sich vorab ein Bild zu machen, besonders wenn Sie für den Termin aus Leipzig anreisen und den Tag entsprechend planen möchten.
Nüchtern zur Behandlung
Vor einer Sedierung oder Vollnarkose müssen Sie nüchtern sein. Das heißt, dass Sie für einen festgelegten Zeitraum vor dem Eingriff nichts essen und nichts trinken dürfen. Die genauen Zeiten teilen wir Ihnen rechtzeitig vor dem Termin mit. Bitte halten Sie sich unbedingt daran – die Nüchternheit ist eine wichtige Sicherheitsmaßnahme. Auch auf Rauchen und Kaugummi sollte in diesem Zeitfenster verzichtet werden.
Eine Begleitperson für den Heimweg
Nach einer Sedierung oder Narkose dürfen Sie für den Rest des Tages nicht selbst Auto fahren, kein Fahrrad benutzen und keine Maschinen bedienen. Die Medikamente wirken noch eine Weile nach, auch wenn Sie sich subjektiv längst wieder fit fühlen. Das gilt besonders, wenn Sie aus dem Leipziger Raum kommen: Planen Sie unbedingt eine erwachsene Begleitperson ein, die Sie sicher nach Hause bringt und idealerweise die ersten Stunden bei Ihnen bleibt. Ohne Begleitung kann eine Behandlung in Narkose aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden.
Am Tag der Behandlung – worauf Sie achten dürfen
- Tragen Sie bequeme Kleidung, die nicht einengt und sich an den Armen leicht hochschieben lässt.
- Verzichten Sie auf Make-up, Nagellack an den Fingern sowie auf Schmuck und Kontaktlinsen.
- Nehmen Sie Ihre Dauermedikamente nur so ein, wie wir es zuvor mit Ihnen besprochen haben.
- Planen Sie für den restlichen Tag Ruhe ein – keine wichtigen Termine und keine Verpflichtungen.
- Sorgen Sie dafür, dass zu Hause leicht verträgliche Kost und Getränke bereitstehen.
- Bringen Sie alle relevanten Unterlagen mit, etwa einen Medikamentenplan oder vorhandene Befunde.
Eine umfassende Sanierung in einer einzigen Sitzung
Manche Menschen meiden den Zahnarzt so lange, dass schließlich mehrere Zähne gleichzeitig Aufmerksamkeit brauchen. Der Gedanke, dafür viele einzelne Termine durchstehen zu müssen, ist für ängstliche Patientinnen und Patienten oft kaum auszuhalten – zumal jeder Termin eine erneute Anreise aus Leipzig bedeuten würde. Hier liegt ein großer Vorteil der Behandlung im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose: Mehrere notwendige Schritte lassen sich, sofern es Befund und Gesundheit zulassen, in einer einzigen Sitzung zusammenfassen.
Das bedeutet, dass Sie nicht immer wieder aufs Neue Überwindung und Anspannung aufbringen müssen. Statt vieler einzelner Termine, vor denen Sie jedes Mal Angst hätten und für die Sie jedes Mal anreisen müssten, kann eine umfassende Versorgung in einem geschützten Rahmen erfolgen – und Sie wachen auf, wenn das Wesentliche bereits getan ist. Ob und in welchem Umfang das in Ihrem Fall sinnvoll und möglich ist, hängt vom Befund, vom geplanten Behandlungsumfang und von Ihrer gesundheitlichen Situation ab. Wir planen das gemeinsam und sorgfältig.
Was bei einer umfangreichen Sanierung möglich sein kann
- Mehrere Füllungen oder die Versorgung mehrerer Zähne innerhalb eines Termins
- Behandlung schwer zugänglicher Zähne, an die im Wachzustand nur schwer heranzukommen ist
- Eingriffe bei Menschen mit starkem Würgereiz, der eine Behandlung sonst sehr erschwert
- Zusammenfassen von Schritten, die sonst auf viele Sitzungen verteilt werden müssten
Kosten und Kostenübernahme
Die Kosten einer angstgerechten Behandlung setzen sich aus der eigentlichen zahnärztlichen Versorgung und – je nach gewähltem Weg – den Kosten für Sedierung oder Vollnarkose zusammen. Die zahnmedizinischen Leistungen werden bei gesetzlich Versicherten im Rahmen des Leistungskatalogs der Krankenkasse abgerechnet; für höherwertige Versorgungen kann ein Eigenanteil anfallen. Die Kosten für Dämmerschlaf oder Vollnarkose sind in vielen Fällen Privatleistungen und werden nicht automatisch von der gesetzlichen Krankenkasse getragen – in bestimmten medizinisch begründeten Situationen kann eine Kostenübernahme jedoch möglich sein. Ob das in Ihrem Fall infrage kommt, prüfen wir gemeinsam mit Ihnen. Vor Behandlungsbeginn erhalten Sie einen verständlichen, schriftlichen Kostenplan, sodass Sie volle Transparenz haben und nichts Sie später überrascht. Privatversicherte und Beihilfeberechtigte klären den Umfang der Erstattung bitte vorab mit ihrem Versicherer. Sprechen Sie uns gern an – wir erläutern Ihnen die einzelnen Posten in Ruhe und ohne Fachbegriffe.
Für Menschen aus Leipzig und dem Umland
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner ist in Weißenfels für Sie da – rund 35 bis 45 Minuten von Leipzig entfernt und damit auch für Menschen aus der Stadt und dem südlichen Umland gut erreichbar. Gerade wenn schon die Anreise zu einem Angsttermin Überwindung kostet, kann ein ruhiger Ort etwas abseits der Großstadt entlasten. Wenn Sie den ersten Schritt gehen möchten, erreichen Sie uns unter 03443 / 339 65 54. Sie dürfen uns ruhig sagen, dass Sie Angst haben – genau dafür sind wir da.
20 Min. von Leipzig – mit Anästhesist und Vollnarkose-OP
Für viele Leipziger mit ausgeprägter Zahnbehandlungsangst ist es eine Erleichterung zu wissen, dass es in Pendeldistanz eine Praxis gibt, die komplexe Sanierungen in Vollnarkose anbietet. Unser Zahnkompetenzzentrum liegt 20 Minuten südlich von Leipzig und verfügt über einen eigenen Eingriffsraum mit Monitoring und einem fest kooperierenden Facharzt für Anästhesie.
Das Konzept: Sie müssen nicht schrittweise über viele Termine zerstreut behandelt werden, sondern können – wenn Sie das wünschen – Ihre komplette Sanierung in einer einzigen Sitzung unter Vollnarkose erhalten. Für die meisten Menschen mit starker Angst ist das die mit Abstand entspannteste Option.
Stimmen, die geblieben sind.
Ein sehr fachlich kompetenter Zahnarzt, der über eine sehr große Auswahl an Fachwissen verfügt. Für Kinder und behinderte Menschen jeglichen Alters sehr zu empfehlen, da er sehr einfühlsam und verständnisvoll ist. Da ich keine Betäubung nehme, kann ich nur berichten, was meine Freunde erzählen: Er spritzt so gut, dass man es gar nicht spürt. Jeder Schritt wird einem erklärt, sodass gar keine Angst erst entstehen kann. Ich fühle mich sehr gut behandelt.
Technisch alles auf dem neuesten Stand und fachlich 1a. Hier hat man das Gefühl, in guten Händen zu sein. Gut fand ich auch, dass ich nie lange warten musste.
Fragen, ruhig beantwortet.
Im Zahnkompetenzzentrum